Reglement

1. Allgemeines

(1) Die TOUR Transalp („Veranstaltung“) ist eine Veranstaltung der Delius Klasing Verlags GmbH („Veranstalter“). Die Veranstaltung besteht aus 7 Einzeletappen („Etappen“). 

(2) Das vorliegende Reglement regelt für jeden Teilnehmer an der Veranstaltung („Teilnehmer“) verbindlich die Bedingungen seiner Teilnahme. Voraussetzung einer jeden Teilnahme ist die uneingeschränkte Anerkennung des vorliegenden Reglements. 

(3) Der Veranstalter besitzt die uneingeschränkte Veranstaltungshoheit und ist jederzeit berechtigt, veranstaltungsrelevante Entscheidungen zu treffen, insbesondere aus sachlichen Gründen (z.B. Straßenschäden) - auch noch zeitlich kurz vor der jeweiligen Etappe - die Strecke zu ändern, die Distanz der Strecke im angemessenen Umfang zu verlängern oder zu verkürzen. 

(4) Anweisungen des Veranstaltungspersonals und von uniformierten Einsatzkräften (Polizei, Feuerwehr, THW) ist unverzüglich uneingeschränkt Folge zu leisten. Bei Nichtbefolgung ist der Veranstalter berechtigt, gegen den betreffenden Teilnehmer Strafen zu verhängen (siehe Punkt 20 „Sanktionen“ dieses Reglements). „Veranstaltungspersonal“ und damit im Namen des Veranstalters weisungsbefugt sind sämtliche vom Veranstalter entsprechend kenntlich gemachte Personen (z.B. Streckenposten, Marshalls). 

2. Teilnahmeberechtigung - Gesundheit

(1) Teilnahmeberechtigt sind Hobby-, Freizeit- und Amateurradsportler. 

(2) Teilnahmeberechtigt sind Frauen und Männer. 

(3) Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Teams bestehend aus zwei (2) teilnahmeberechtigten Teilnehmern („Team“). Eine Teilnahme als Einzelstarter ist ausgeschlossen. 

(4) Das Mindestalter der Teilnehmer bei Veranstaltungsbeginn beträgt 18 Jahre. 

(5) Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Personen, deren allgemeiner Gesundheitszustand eine Teilnahme an der Veranstaltung zulässt. Der Veranstalter rät dringend, unmittelbar vor der Teilnahme an der Veranstaltung eine Gesundheitsprüfung von einem Fachmediziner durchführen zu lassen. Der Veranstalter ist jederzeit berechtigt, selbst den Gesundheitszustand der Teilnehmer von einem Fachmediziner begutachten zu lassen, und wenn dieser begründete Bedenken hinsichtlich des Gesundheitszustandes äußert, den betreffenden Teilnehmer von der Etappe oder der gesamten Veranstaltung (bzw. der Fortsetzung) auszuschließen, ohne dass dem Teilnehmer daraus Rechte erwachsen. 

(5) Teilnahmevoraussetzung im Hinblick auf jeden Teilnehmer ist das Vorliegen der Teilnahmebestätigung (siehe Allgemeine Veranstaltungsbedingungen) sowie die unterzeichnete Haftungserklärung (wird vor der Veranstaltung per E-Mail zugeschickt) im Original. 

(6) Von der Teilnahme ausgeschlossen sind Personen, gegen die eine Sperre des BDR oder Verbände anderer Länder vorliegt. 

3. Ausrüstung

(1) Bei der Veranstaltung sind ausschließlich Rennräder zugelassen. Jeder Teilnehmer stellt sicher, dass sein Fahrrad zu jeder Zeit uneingeschränkt funktionstüchtig und in einwandfreiem Zustand ist, dass keinerlei Gefahren für sich und/oder Dritte von dem Fahrrad ausgehen, vor allem im Hinblick auf die Bremsen und anderer sicherheitsrelevanter Bauteile. Der Veranstalter rät dringend, das Fahrrad unmittelbar vor der Teilnahme an der Veranstaltung von einem Fachmann auf Funktionstüchtigkeit/Sicherheit prüfen zu lassen. 

(2) Es besteht während der gesamten Veranstaltung jederzeit ausnahmslos die Pflicht, einen Helm mit geschlossenem Kinnriemen zu tragen. Jeder Teilnehmer stellt sicher, dass sein Helm zu jeder Zeit in einwandfreiem Zustand, insbesondere unbeschädigt und der Kopfgröße des Teilnehmers angepasst ist, sowie der anerkannten DIN-Norm 33954, der SNEL- und/oder ANSI-Norm entspricht. Der Veranstalter rät dringend, Helme unmittelbar vor der Teilnahme an der Veranstaltung von einem Fachmann auf Schadensfreiheit/Sicherheit und Passform prüfen zu lassen. 

(3) Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine mehrtägige Rennradveranstaltung. Jeder Teilnehmer sollte sich entsprechend ausrüsten. Dazu gehört unter anderem Kleidung für jedes Wetter und Erste-Hilfe-Ausrüstung. Empfohlen wird das Mitführen von Werkzeug und Material sowie mindestens einem Akku-Rücklicht.

(4) Der Veranstalter behält sich vor, den Einsatz bestimmter Ausrüstungsgegenstände aus sachlichen Gründen zu untersagen. Derzeit ist insbesondere das nachfolgend aufgelistete Material ausdrücklich nicht zugelassen: 

    • Alle am Fahrrad befestigten oder am Körper getragenen Hilfsmittel wie Schläuche, Schlaufen oder Haltegriffe, die dem Teampartner zum Festhalten, Ziehen oder Schieben dienen
    • Triathlon-, Hörner- bzw. Deltalenker
    • Lenkeraufsätze aller Art
    • Liegeräder, Einräder und Handbikes aller Art
    • Flaschenhalter hinter oder unter dem Sattel
    • Scheibenräder vorne und/oder hinten
    • Gepäckträgertaschen, Lenkertaschen oder am Vorderrad montierte Taschen. Sattel-, Sattelstützen- und Rahmentaschen über 2 Liter Volumen
    • Trinkflaschen aus nicht verformbaren Materialien wie Glas, Aluminium etc. 
    • E-Bikes sowie elektrische Antriebsformen aller Art in oder am Rad
    • Tandems
    • mehrspurige Fahrzeuge

      (5) Der Veranstalter ist jederzeit berechtigt, die Fahrräder/Ausrüstung von einem Fachmann prüfen zu lassen. Stellt dieser Verstöße gegen die vorstehend in Ziffer 3 des Reglements definierten Anforderungen fest, ist der Veranstalter berechtigt, den betreffenden Teilnehmer bis zur Beseitigung der festgestellten Verstöße von der Veranstaltung (bzw. der Fortsetzung) auszuschließen, ohne dass dem Teilnehmer daraus Rechte erwachsen.

      (6) Die beiden Teilnehmer eines Teams dürfen sich im Rahmen der Straßenverkehrsordnung gegenseitig unterstützen. Mechanische Verbindungen und technische Hilfsmittel zwischen den beiden Fahrrädern / Fahrern (Zugleinen oder ähnliches) sind jedoch nicht erlaubt.

      4. Start

      (1) Die offizielle Startzeit der einzelnen Etappen bestimmt der Veranstalter. 

      (2) Die Startaufstellung beginnt jeweils 60 Minuten vor dem offiziellen Start einer jeden Etappe. Das tägliche Briefing für alle Teilnehmer durch die Rennleitung beginnt 15 Minuten vor dem offiziellen Start. 

      (3) Der Start ist jeden Tag bis maximal 15 Minuten nach dem offiziellen Start geöffnet. Teilnehmer die bis zu 15 Minuten nach dem offiziellen Start starten, werden ab der offiziellen Startzeit gewertet. Für Teilnehmer, die später als 15 Minuten nach der offiziellen Startzeit losfahren, gilt Folgendes: 

      • Der Teilnehmer fließt automatisch mit der Strafzeit (siehe Punkt 14) in die Wertung ein.
      • Sollte der Teilnehmer die Etappe dennoch fahren, so tut er dies außerhalb der Veranstaltung und auf eigene Gefahr.

      (4) Auf der ersten Etappe erfolgt die Startaufstellung nach Startnummern, die vom Veranstalter vergeben werden. Ab der zweiten Etappe stellen sich die Teams nach Platzierung in der Gesamtwertung in Startsektoren auf. Teams starten gemeinsam, d.h. beide Teilnehmer starten im selben Startblock. Der Start aus dem zugewiesenen/entsprechenden Startblock ist verpflichtend.

      (5) In allen Etappen erfolgt der Start im ersten Startsektor mit einer Blockstartzeit, d.h. dass alle Teilnehmer im ersten Startsektor dieselbe Startzeit haben. In den übrigen Startsektoren wird mit einer Nettostartzeit gestartet. 

      (6) Der Veranstalter behält sich vor, bei einzelnen Etappen einen sog. „Neutralisierten Start“ durchzuführen. Ein neutralisierter Start wird von der Rennleitung vorher beim Briefing angekündigt und durch ein rotes Licht oder eine rote Flagge auf dem Dach des Rennleiterfahrzeugs signalisiert. Es gilt dann Folgendes: 

      a. Nach dem Startschuss starten die einzelnen Startblöcke in kurzen Abständen und reihen sich hinter dem Rennleiterfahrzeug ein (Regelfall). Aus verkehrs- oder streckentechnischen Gründen kann das Fahrerfeld auch zeitversetzt in Startblöcken freigegeben werden. In diesem Fall übernimmt das Rennleiterfahrzeug die Führung des ersten Startblocks. Die weiteren Startblöcke werden zur angesetzten Zeit von einem weiteren Fahrzeug oder einem Motorradmarshall über die Startlinie auf die Rennstrecke geführt. 

      b. Das Rennleiterfahrzeug (oder der Marshall) entscheidet, wann die Etappe freigegeben wird. Die Freigabe erfolgt durch Setzen eines grünen Lichts oder einer grünen Flagge. 

      c. Das Rennleiterfahrzeug wird sich auch nach Freigabe bemühen, vor den Spitzenfahrern zu bleiben. Sollte das aufgrund der Verkehrssituation nicht möglich sein, dürfen die Fahrer bei grünem Licht/grüner Flagge auf dem Dach das Rennleiterfahrzeug überholen. Sie werden dann von einem vorausfahrenden Motorradfahrer geleitet. 

      5. Wichtige Verhaltensregeln während der Veranstaltung

      Die Veranstaltung findet auf öffentlichen und nicht gesperrten Straßen statt, so dass insbesondere die folgenden wichtigen Grundregeln bei der Teilnahme einzuhalten sind: 

      a. Die Teilnehmer müssen sich jederzeit unbedingt an die Straßenverkehrsregeln des jeweiligen Landes halten. 

      b. Die Teilnahme erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Unübersichtliche Streckenteile sind vorsichtig zu befahren, in Abfahrten ist sich unbedingt bremsbereit zu halten, und es ist mit entgegenkommenden Fahrzeugen zu rechnen. 

      c. Teilnehmer haben sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird. 

      d. Alle Teilnehmer müssen während der gesamten Veranstaltung auf der rechten Straßenseite (dort möglichst rechts) fahren. Kurvenschneiden ist nicht erlaubt. Es ist mit überholenden Fahrzeugen von hinten zu rechnen. 

      e. Es besteht während der gesamten Veranstaltung jederzeit ausnahmslos Helmpflicht (siehe auch Materialvorgaben unter Punkt 3 des Reglements) 

      f. Es ist in keinem Fall erlaubt, Dinge wegzuwerfen oder fallenzulassen, insbesondere Verpflegungsverpackungen, Flaschen oder Getränkebecher. Zuwiderhandlungen werden beim ersten Mal mit einer Verwarnung plus Zeitstrafe geahndet. Im Wiederholungsfall erfolgt der Ausschluss von der Veranstaltung.

      g. Hilfe von anderen Teilnehmern und externen Dritten (d.h. anderen als Teampartnern) ist ausgeschlossen, insbesondere Schieben, Ziehen und Windschattenfahren durch externe Dritte oder Begleitfahrzeuge. 

      Ausgenommen sind hiervon nur das Reichen von Verpflegung, Getränken, Kleidungsstücken oder Ersatzteilen durch am Straßenrand (Seitenrand) stehende Begleiter, sofern das Fahrerfeld nicht behindert wird. Mitfahrende Begleitfahrzeuge direkt bei oder in der Nähe eines zugehörigen Teams sind nicht erlaubt. Das Fahrerfeld teilt sich in ein „Rennfeld“ und ein „Verfolgerfeld“ auf. Der Beginn des Rennfeldes wird durch das mit dem Schriftzug „Inizio Gara“ versehene Führungsfahrzeug markiert. Das Ende des Rennfeldes wird durch das mit dem Schriftzug „Fine Gara“ versehene Schlussfahrzeug markiert. Nach diesem Schlussfahrzeug beginnt das „Verfolgerfeld“, das mit dem Besenwagen endet. Begleitfahrzeuge im Rennfeld sind strengstens untersagt. Begleitfahrzeuge, die sich im öffentlichen Straßenverkehr im Bereich des Verfolgerfeldes bewegen, dürfen die Teilnehmer nicht behindern.

      h. Langsamere Teilnehmer müssen Überholenden unverzüglich den Weg freimachen. 

      i. An geschlossenen Bahnübergängen ist ab Aufleuchten der roten Ampeln das Überfahren verboten. Es erfolgt keine Zeitgutschrift, wenn Teilnehmer von geschlossenen Bahnübergängen aufgehalten werden. 

      j. Defekte muss jeder Teilnehmer generell neben der Strecke beheben, ohne die anderen Teilnehmer zu behindern. 

      k. Beim Zielspurt ist ein Spurwechsel nicht erlaubt. 

      6. Startnummern, Leadertrikot und Teilnehmerausweis

      (1) Jeder Teilnehmer ist verpflichtet, während der gesamten Veranstaltung seine Startnummern (die beiden Teilnehmer eines Teams haben die gleichen Startnummern) jederzeit gut sichtbar am Rad (Lenker) und am Körper (auf dem Rücken) tragen. Die Werbung auf den Startnummern darf nicht verdeckt oder sonst unkenntlich gemacht werden. 

      (2) Die Gesamtbesten jeder Kategorie müssen während der gesamten Veranstaltung die vom Veranstalter gestellten Leadertrikots tragen. 

      (3) Jeder Teilnehmer muss während der gesamten Veranstaltung seinen Teilnehmerausweis bei sich führen. 

      7. Transponder

      (1) Jeder Teilnehmer erhält bei der Akkreditierung am Startort einen Transponder. 

      (2) Der Transponder dient der individuellen Fahrzeiterfassung. 

      (3) Der Teilnehmer trägt dafür Sorge, dass er diesen Transponder während der gesamten Veranstaltung vorschriftsmäßig am Rennrad montiert mit sich führt. Andernfalls kann die Fahrzeiterfassung und folglich die Wertung nicht erfolgen, und es gilt Folgendes: 

      • Der betreffende Teilnehmer fließt automatisch mit der Strafzeit (siehe Punkt 14) in die Wertung ein.
      • Die Etappe gilt als vom Teilnehmer nicht beendet.

      (4) Der Transponder ist von jedem Teilnehmer im Zielbereich der letzten Etappe an der entsprechend gekennzeichneten Stelle abzugeben. 

      8. Verpflegung und Getränke

      (1) Jeder Teilnehmer ist während der Etappen für Verpflegung und Getränke selbst verantwortlich. 

      (2) Der Veranstalter wird an den Verpflegungszonen für angemessen ausreichende Verpflegung sorgen. Eine Garantie für die Verfügbarkeit von Verpflegung und Getränken übernimmt der Veranstalter jedoch nicht. 

      (3) Diese Verpflegungszonen werden frühzeitig durch aufgestellte Entfernungsschilder angezeigt. Zur Verpflegungsaufnahme muss jeder Teilnehmer ein deutliches Handzeichen geben, sich rechts einordnen und anschließend vorsichtig in die Verpflegungszone einfahren, bevor er dort endgültig zum Stand kommt. 

      (4) Eine Versorgung der Teilnehmer aus Begleitfahrzeugen ist nicht erlaubt, wohl aber das Reichen von Verpflegung, Getränken, Kleidungsstücken oder Ersatzteilen durch am Straßenrand stehende Begleiter. Andere Teilnehmer dürfen dabei keinesfalls behindert werden; für Verstöße der Begleiter ist der begünstigte Teilnehmer verantwortlich. 

      (5) Die Teilnehmer verpflichten sich, keinerlei Abfälle zu hinterlassen, um die Umwelt nicht zu beeinträchtigen. 

      9. Technischer Service

      (1) Die Sponsoren und Servicepartner bieten vor dem Start, während den Etappen und nach dem Ziel einen technischen Service für die Fahrräder an. 

      (2) Die Servicefahrzeuge auf der Strecke werden mit Mechanikern, Werkzeug sowie Ersatzmaterial in begrenztem Maße (Verschleißteile, Schläuche etc.) ausgerüstet sein. Es werden keine kompletten Ersatzlaufräder bereitgehalten. 

      (3)  Einstell- oder Reparaturarbeiten am Rad, um das Rennen fortsetzen zu können, sind kostenlos. Pflegearbeiten werden generell nicht übernommen. Ersatzteile sowie umfangreichere Reparaturarbeiten müssen die Teilnehmer - gegebenenfalls nach der Etappe - selbst bezahlen. Vertrags- und Ansprechpartner sind insoweit ausschließlich der betreffende Sponsor bzw. Servicepartner. 

      (4) Ein Anspruch der Teilnehmer auf die in diesem Punkt 9 genannten technischen Serviceleistungen besteht nicht. 

      10. Kontrollstellen und Mindestdurchfahrtszeiten

      (1) Der Veranstalter behält sich vor, auf jeder Etappe Kontrollstellen einzurichten und Mindestdurchfahrtszeiten festzulegen. Die Mindestdurchfahrtszeiten sind unter anderem abhängig von der Rennlänge sowie der Topographie der jeweiligen Etappe. 

      (2) Für Teilnehmer, die Kontrollstellen nicht passieren und/oder die Mindestdurchfahrtszeiten an den Messpunkten nicht erreichen, gilt Folgendes: 

      • Der Teilnehmer fließt automatisch mit der Strafzeit (siehe Punkt 14) in die Wertung ein.
      • Sollte der Teilnehmer die Etappe dennoch fortsetzen, so tut er dies außerhalb der Veranstaltung und auf eigene Gefahr.

      11. Besenwagen

      (1) Hinter dem letzten Teilnehmer fährt ein sog. Besenwagen. Der Besenwagen nimmt wegen Erschöpfung  zurückgefallene oder wegen Defekts liegengebliebene Teilnehmer auf und transportiert sie bis zum Ziel. 

      (2) Bei Überfüllung des Besenwagens wird sich die Rennleitung bemühen, andere Transportmöglichkeiten zu organisieren. 

      (3) Der Besenwagen bleibt bis zum Ziel hinter dem letzten Teilnehmer, der sich noch innerhalb der Mindestdurchfahrtszeiten an den Messpunkten bewegt. 

      12. Marshalls und Streckenposten

      (1) Die Einhaltung des vorliegenden Reglements wird während aller Etappen von entsprechend gekennzeichneten Streckenposten und sog. Marshalls auf Motorrädern überwacht. 

      (2) Die Marshalls und Streckenposten sind befugt, bei Verstößen gegen das Reglement unmittelbar Sanktionen zu verhängen und zu vollstrecken. Die Sanktionen umfassen Verwarnungen sowie (bei gravierenden Verstößen) den sofortigen Ausschluss von der Veranstaltung (siehe Punkt 19 des Reglements). Die Auswahl der Sanktion erfolgt durch die Marshalls und Streckenposten nach pflichtgemäßem Ermessen bzw. durch die Rennleitung nach der Etappe.

       (3) Den Weisungen der Marshalls und Streckenposten ist in jedem Fall sofort uneingeschränkt Folge zu leisten, ggf. sogar die Etappe sogar sofort abzubrechen. Gegen die von den Marshalls getroffenen Sanktionen kann erst nach Etappenende Protest eingelegt werden (vgl. Punkt 19 des Reglements). 

      (4) Darüber hinaus wird jeder Verstoß (gleich, ob sanktioniert oder nicht) von den Marshalls und Streckenposten der Rennleitung gemeldet, die den Verstoß der Jury zur Prüfung vorlegt. 

      13. Ziel

      (1) An jedem Etappenziel müssen die Teilnehmer die Kontaktschleifen im Boden überfahren. 

      (2) Die beiden Teilnehmer eines Teams müssen nicht gemeinsam im Ziel einfahren. Als Zeit gewertet wird allerdings ausschließlich die Zeit des langsameren Teilnehmers eines Teams. 

      (3) Eine Zeitmessung erfolgt nur bis zum offiziellen Zielschluss. Der offizielle Zielschluss wird vom Veranstalter festgelegt. Der Veranstalter behält sich vor, insbesondere aus sachlichen Gründen – wie Witterungsbedingen o.ä., den Zielschluss zeitlich nach hinten zu verlegen. 

      (4) Für Teilnehmer, die die Kontaktschleifen im Boden nicht überfahren oder nach dem offiziellen Zielschluss im Ziel einfahren, gilt Folgendes: 

      • Der Teilnehmer fließt automatisch mit der Strafzeit (siehe Punkt 14) in die Wertung ein.
      • Die Etappe gilt als vom Teilnehmer nicht beendet.

      14. Wertung

      (1) Es findet ausschließlich eine Teamwertung statt. Eine Einzelwertung erfolgt nicht. 

      (2) In die Teamwertung fließt nach einer jeden Etappe jeweils nur die Zeit (ggf. Strafzeit) des langsameren Teilnehmers eines Teams ein („Teamzeit“). Die täglichen Teamzeiten werden im Rahmen der Gesamtwertung zu einer Gesamtzeit addiert („Gesamtzeit“). 

      (3) In der Gesamtwertung wird zwischen 5 Kategorien („Kategorien“) unterschieden. Es gewinnt jeweils das Team, das in seiner Kategorie die geringste Gesamtzeit erzielt: 

      1. Herren 
      2. Damen 
      3. Mixed (Teams bestehend aus einem Teilnehmer und einer Teilnehmerin) 
      4. Masters (Herren; Addition des Alters beider Teilnehmer muss zusammen 80 Jahre und älter ergeben) 
      5. Grand Masters (Herren; Addition des Alters beider Teilnehmer muss zusammen 100 Jahre u. älter ergeben) 

      Stichtag für die Bestimmung der Altersgruppe ist jeweils der Tag der ersten Etappe. Es werden immer nur die vollen Lebensjahre am Stichtag addiert, es ist somit egal ob ein Teilnehmer auf den Tag genau 40 Jahre oder 40 Jahre 11 Monate und 29 Tage alt ist. In der Addition werden in beiden Fällen volle 40 Jahre zugrunde gelegt. 

      (4) Soweit ein Teilnehmer nach dem vorliegenden Reglement mit der „Strafzeit“ gewertet wird, meint dies die maximale Fahrzeit (Startschuss bis zum offiziellen Zielschluss) zuzüglich einer Zeitstrafe von 60 Minuten. 

      (5) Bei der Attackwertung wird täglich ab der zweiten Etappe das Team prämiert, das an diesem Tag im Overall-Ranking den größten Sprung nach vorne macht. Gewertet werden nur die Teilnehmer, die bis dahin alle Etappen im Team regulär beendet haben. 

      15. Siegerehrung

      (1) Gesamtklassement: Bei der täglichen Siegerehrung werden die Erst-, Zweit- und Drittplatzierten der jeweiligen Tageswertung in allen 5 Kategorien sowie die Führenden der Gesamtwertung in allen 5 Kategorien geehrt (Übergabe der Leader-Trikots). Bei der Abschluss-Siegerehrung am letzten Renntag werden zudem die Zweit- und Drittplatzierten der Gesamtwertung geehrt. Die Teilnahme an der Siegerehrung ist verpflichtend. Bei Nichterscheinen wird eine Zeitstrafe von 5 Minuten ausgesprochen. (Abmeldung bei triftigen Gründen im Race Office möglich; Entscheidung durch Rennleitung). 

      (2) Sonderwertungen: Bei der täglichen Siegerehrung wird zudem das Team, das die Attackwertung für sich entscheiden konnte, geehrt. Ein Team kann nur einmal die Attackwertung gewinnen. Bei Nichterscheinen wird das Trikot nicht vergeben. 

      16. Vorzeitiges Beenden einer Etappe oder der gesamten Veranstaltung

      (1) Teams oder einzelne Teilnehmer, die Etappen vorzeitig beenden, müssen sich unverzüglich beim Veranstalter vor Ort (Race Office) oder bei der auf dem Teilnehmerausweis angegebenen Notrufnummer vom Race Office abmelden. Für Teams oder Teilnehmer, die sich nicht beim Race Office und den Kontrollstellen oder der hierfür angegebenen Telefonnummer abmelden, wird der Veranstalter eine Suchaktion auf Kosten des/der Teilnehmer/s einleiten. 

      (2) Teilnehmer, die sich vom Besenwagen aufnehmen lassen, werden vom Veranstaltungspersonal automatisch abgemeldet. Gleiches gilt für die Teilnehmer, die die Mindestdurchfahrtszeiten nicht erzielen; insoweit wird das Race Office gleichzeitig darüber informiert, ob der betreffende Teilnehmer vom Besenwagen aufgenommen wurde (bzw. anderweitig transportiert werden muss) oder der Teilnehmer sich entschieden hat, die Etappe auf eigene Gefahr außerhalb der Veranstaltung zu beenden. 

      (3) Wer die gesamte Veranstaltung vorzeitig beenden möchte, muss sich ebenfalls im Race Office abmelden, den Transponder abgeben und gegebenenfalls die gebuchten Zimmer stornieren. Für den Rücktransport ist jeder selbst verantwortlich. Die lokalen Tourismusbüros sind gerne dabei behilflich. 

      17. Finisher

      Jeder Finisher erhält nach Veranstaltungsende ein Finisher-Trikot sowie eine Finisher-Medaille. „Finisher“ ist, wer 6 von 7 Etappen dem Reglement entsprechend beendet. Die bei der Anmeldung angegebene Größe für das Finisher-Trikot ist verbindlich. 

      18. Doping

      (1) Jede Form des Dopings ist strikt untersagt. Als Doping gelten alle Verstöße gegen den bei Veranstaltungsbeginn gültigen WADA-Code (www.wada-ama.org).

      (2) Der Veranstalter ist berechtigt, vor der Veranstaltung (im Rahmen der Akkreditierung) sowie während und nach der Veranstaltung Dopingkontrollen durchzuführen. Dies beinhaltet auch Blutentnahmen, vorausgesetzt diese wird durch einen zugelassenen Arzt durchgeführt. Die Kontrollen werden durch ein entsprechend qualifiziertes Labor durchgeführt. 

      (3) Jeder Dopingverstoß führt ausnahmslos zum sofortigen Ausschluss des Teilnehmers, ohne dass dem Teilnehmer insoweit Rechte erwachsen. Als Dopingverstoß gilt bereits ein positiver Dopingbefund des prüfenden Labors; einer sog. B-Probe bedarf es nicht. 

      (5) Teilnehmer, die sich den Dopingkontrollen des Veranstalters verweigern, werden von der Veranstaltung ausgeschlossen, ohne dass dem Teilnehmer insoweit Rechte erwachsen. 

      (6) Weitergehende Rechte des Veranstalters im Zusammenhang mit Dopingverstößen des Teilnehmers bleiben vorbehalten.

      (7) Teilnehmer mit einer laufenden Dopingsperre sowie Teilnehmer die sich in einem schwebenden Dopingverfahren befinden sind nicht startberechtigt.

      19. Jury und Protest

      (1) Der Veranstalter setzt anlässlich einer jeden Veranstaltung eine Jury ein („Jury“). Die Jury besteht aus drei (3) frei vom Veranstalter zu bestimmenden Mitgliedern (in der Regel Rennleiter, Organisationsleiter, Leiter der Zeitnahme). 

      (2) Die Jury entscheidet über ihr vom Veranstaltungspersonal (z.B. Streckenposten, Marshalls) mitgeteilte Regelverstöße und Proteste. „Proteste“ sind von Teilnehmern mitgeteilte Regelverstöße anderer Teams oder Beschwerden von Teilnehmern gegen die gegen Maßnahmen (z.B. Sanktionen) des Veranstaltungspersonals. Proteste sind bis spätestens eine (1) Stunde nach Zielschluss im Rennbüro einzulegen und ggf. unter Benennung von Beweismitteln (z.B. Zeugen) schriftlich zu begründen. Die Protestgebühr beträgt 50€ und ist mit Einlegung des Protests zu zahlen. Die Protestgebühr verbleibt bei verlorenem Protest beim Veranstalter und wird ansonsten unmittelbar erstattet. 

      (3) Die Jury berät und entscheidet über mitgeteilte Regelverstöße und Proteste unter Berücksichtigung aller entscheidungserheblichen Umstände. Die Entscheidung, insbesondere die Verhängung von Sanktionen, erfolgt durch die Jury im pflichtgemäßen Ermessen. Dabei ist die Jury berechtigt, bereits verhängte Sanktionen zu verschärfen oder bereits verhängte Sanktionen zu ersetzen oder durch andere Sanktionen zu ergänzen. 

      (4) Die Beratung der Jury erfolgt nicht öffentlich unter Ausschluss des betroffenen Teilnehmers. Die Entscheidungen der Jury sind verbindlich, Rechtsmittel gegen die Entscheidung der Jury sind ausgeschlossen. 

      (5) Die Entscheidung wird dem Teilnehmer bis spätestens zum nächsten Etappenstart bzw. nach Veranstaltungsende bis zur Bekanntgabe der Wertung mitgeteilt. 

      20. Sanktionen

      (1) Die Jury ist berechtigt, bei Verstößen gegen das vorliegende Reglement Strafen zu verhängen. 

      (2) Teilnehmer, die bereits sanktioniert wurden, fahren für den Rest der Veranstaltung (d.h. die laufende und alle folgenden Etappen) auf „Bewährung“. Sanktionierte Teilnehmer, die nochmals eine Strafe bekommen, können unmittelbar von der Veranstaltung ausgeschlossen werden. 

      (3) Der folgende Strafenkatalog ist nicht abschließend. Die Jury ist berechtigt, auch andere als die nachfolgend definierten Strafen zu verhängen und/oder Regelverstöße zu sanktionieren. Die Entscheidung der Jury ob und ggf. welche Strafe mit welchem Strafmaß (z.B. Dauer der Zeitstrafe) verhängt wird, trifft die Jury im pflichtgemäßen Ermessen.

      VergehenStrafe
      Startaufstellung mit einem regelwidrigen Fahrrad, technische Mängel an AusrüstungStartverbot bis Behebung
      Rücken- und Lenkernummern nicht erkennbar angebrachtVerwarnung
      Falsche StartblockaufstellungVerwarnung und Zeitstrafe
      Gefährliche / aggressive FahrweiseVerwarnung und Zeitstrafe bzw. Ausschluss von der Veranstaltung
      Nichttragen bzw. Abnehmen des Helmes während der Fahrt auf der StreckeAusschluss von der Veranstaltung
      Absichtliche Behinderung eines Teilnehmers, grobe UnsportlichkeitVerwarnung und Zeitstrafe
      Regelwidriges Verhalten, Beleidigung, Bedrohung, unkorrektes VerhaltenAusschluss von der Veranstaltung
      Versuch, klassifiziert zu werden, ohne die gesamte Strecke absolviert zu habenAusschluss von der Veranstaltung
      Festhalten eines Teilnehmers an einem FahrzeugVerwarnung und Zeitstrafe
      Regelwidrige mechanische HilfeVerwarnung und Zeitstrafe
      DopingAusschluss von der Veranstaltung
      Nichteinhaltung der STVOVerwarnung und Zeitstrafe bzw. Ausschluss von der Veranstaltung
      Nichtbeachtung der Anweisungen der Rennleitung, Marshalls, Streckenpos-ten etc.Ausschluss von der Veranstaltung
      Umweltverschmutzung, wegwerfen von Abfällen, Trinkflaschen etc. (außerhalb der markierten Bereiche an den Verpflegungsstellen)Verwarnung und Zeitstrafe (im Wiederholungsfall Ausschluss)
      Nichttragen des LeadertrikotsVerwarnung und Zeitstrafe
      Teilnehmer begleitende Begleitfahrzeuge, die die Veranstaltung behindernVerwarnung und Zeitstrafe
      Nichterscheinen der Führenden bei der Siegerehrung (siehe Punkt 15)Zeitstrafe

       

      21. Bildrechte

      (1) Der Veranstalter ist berechtigt, Foto- und Bewegtbildaufnahmen von den Teilnehmern im Rahmen der Veranstaltung zu erstellen bzw. erstellen zu lassen und diese - vorbehaltlich Absatz (2) - ohne jegliche zeitliche, örtliche und inhaltliche Einschränkung im TV, Internet, in Druckwerken, jedem bekannten und auch zukünftigen Medium, auch für Werbezwecke ohne zeitliche Begrenzung unentgeltlich zu verwenden, insbesondere zu veröffentlichen und/oder zu bearbeiten, d.h. ohne dass hierfür eine Vergütung/Entschädigung geleistet werden muss. Dies umfasst insbesondere das Recht, Dritten (z.B. Sponsoren der Veranstaltung) das Recht zur Nutzung einzuräumen.

      (2) Ausdrücklich nicht umfasst ist die Nutzung einzelner Teilnehmer (oder einer Gruppe) in einer Art und Weise, die die betreffenden Teilnehmer in einer Art und Weise herausstellt, dass nicht mehr die Veranstaltung bzw. Veranstaltungsteilnahme, sondern die Person selbst im Vordergrund steht. Derartige Nutzungen bedürfen der vorherigen Freigabe der betroffenen Teilnehmer.

      (3) Der Teilnehmer erklärt sich damit einverstanden, dass die erhobenen personenbezogenen Daten an Dritte zum Zwecke der Zeitmessung, Erstellung der Ergebnislisten sowie der Einstellung dieser Listen ins Internet weitergegeben werden.

      (4) Der Teilnehmer erklärt sich mit der Veröffentlichung seines Namens, Vornamens, Geburtsjahres, Wohnorts, Teamnamens, seiner Startnummer und seiner Ergebnisse (Platzierungen und Zeiten) in allen veranstaltungsrelevanten Medien (Teilnehmerliste, Ergebnisliste etc.) einverstanden.

      (5) Der Teilnehmer kann der Weitergabe und der Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten gegenüber dem Veranstalter schriftlich, per Telefax oder E-Mail widersprechen.

      22. Haftung des Veranstalters

      (1) Die Haftung des Veranstalters ist wie folgt begrenzt: Die Haftung des Veranstalters für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Veranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Veranstalters beruht, ist dem Grunde und der Höhe nach unbegrenzt. Für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Veranstalters beruht, haftet der Veranstalter ebenfalls dem Grunde und der Höhe nach unbegrenzt. Eine Haftung für Schäden, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung des Veranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruht, haftet der Veranstalter nicht, es sei denn, es handelt sich um Schäden aus der Verletzung von Kardinalpflichten. Die Haftung für Schäden aus der Verletzung von Kardinalpflichten ist jedoch höhenmäßig beschränkt auf den Ersatz des bei Vertragsschluss vorhersehbaren und vertragstypischen Schadens. „Kardinalpflichten“ sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Teilnehmer regelmäßig vertrauen darf.

      (2) Der Teilnehmer wird hiermit nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Veranstalter und/oder seine gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen nicht für Schäden haften, die nicht von ihnen zu vertreten sind. Dies gilt beispielsweise für Schäden, die durch Fehlverhalten/Fahrfehler anderer Fahrer verursacht werden oder die Tatsache, dass Teilnehmer aufgrund gesetzlicher Vorschriften und/oder behördlicher Anordnungen an einer Teilnahme ganz oder teilweise gehindert sind.

      (3) Die vorliegende Haftungsbegrenzung gilt ausdrücklich auch für verloren gegangene Wertgegenstände, Bekleidungsstücke und Ausrüstungsgegenstände und Schäden an den Fahrrädern, die während des Transports entstehen.

      23. Haftung des Teilnehmers und Freistellung

      (1) Der Teilnehmer wird hiermit nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er für Schäden des Veranstalters oder Dritter (z.B. anderer Fahrer), dem jeweils Geschädigten gegenüber uneingeschränkt haftet, soweit der Teilnehmer diese zu vertreten hat, d.h. dem Teilnehmer Vorsatz oder Fahrlässigkeit zur Last fällt. Der Veranstalter empfiehlt den Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung für diese Art von Veranstaltung.

      (2) Der Teilnehmer verpflichtet sich hiermit, den Veranstalter und/oder die vom Veranstalter beauftragten Dritten („ Freistellungsberechtigte“) von sämtlichen Ansprüchen Dritter vollumfänglich und auf erstes Anfordern freizustellen, die diese gegen den jeweils Freistellungsberechtigten im Zusammenhang mit den vom Teilnehmer verursachten Schäden geltend machen und sämtliche in diesem Zusammenhang anfallenden Kosten (inklusive Rechtsverteidigung) zu tragen.

      Stand: September 2017