Transalp Crew

Transalp Crew

Ohne sie geht bei der TOUR Transalp gar nichts: Damit alle Teilnehmer eine unvergessliche Woche erleben, sind rund 150 Organisatoren und Helfer im Einsatz – direkt vor Ort und hinter den Kulissen. Für viele von ihnen ist die Transalp eine Herzensangelegenheit, einige sind bereits seit den Anfängen dabei und bei den Teilnehmern schon gut bekannt. Wir stellen einige von ihnen vor, stellvertretend für die gesamte Crew.

Loris Tagliapietra

Italienischer Streckenchef

Er kennt in den italienischen Alpen jeden Winkel: Loris Tagliapietra ist seit zehn Jahren italienischer Streckenchef der Transalp, stets in enger Zusammenarbeit mit Rennleiter Marc Schneider. Der 62-Jährige ist in Arco, mehrfacher Zielort der Transalp, geboren und lebt dort bis heute. Seine Aufgabe ist es, bei den italienischen Behörden alle erforderlichen Genehmigungen für die Durchführung der Veranstaltung einzuholen und die Sicherheit auf der Strecke zu gewährleisten.  Auch in seinem „echten“ Leben gehören Management von Sport- und Kulturveranstaltungen sowie Sicherheit für Messen und Konferenzen zu seinem Job. Bei der Transalp mag er sowohl den Kontakt zu den Behörden als auch zu den Teilnehmern. „Ich konnte schon viele interessante Leute kennenlernen, die  als Freundschaften geblieben sind. Die Transalp-Woche ist voller unerwarteter Ereignisse, aber auch voller Erfüllungen.“ Als italienischer Streckenchef kennt er die Route in und auswendig. Mehrmals – oft zusammen mit Marc Schneider – fährt er vorab die komplette Strecke ab, um zu prüfen, ob alles in Ordnung ist. 

Sebastian Zimatschek

Leiter Rescueteam

Seit es die TOUR Transalp gibt, ist auch er dabei: Sebastian Zimatschek (54) leitet das 18-köpfige Rescueteam seit 2003 und ist damit für das Wichtigste verantwortlich: die Gesundheit der Teilnehmer. Mit seinem Team ist er für die notfallmedizinische Begleitung des Fahrerfeldes zuständig. Die Erstversorgung auf der Strecke erfolgt mit Motorradteams und einem Rettungswagen-Team, bestehend aus einem Notarzt und einem Notfallsanitäter. So kümmern sie sich um alle medizinischen Probleme, von leichten Schrammen bis hin zu schweren Verletzungen nach schlimmeren Stürzen. Den Münchner Notarzt und Facharzt für Anästhesie reizt an dem Job die Kombination verschiedener Faktoren: „Es ist eine Woche Kontrastprogramm zum ,normalen‘ Leben, gleichzeitig die Verbindung, mit einem kompetenten Team zu arbeiten, und dem Erlebnis, eine Woche Teil der faszinierendsten Radsportveranstaltungen zu sein.“ Außerdem fährt er sehr gerne Motorrad – „hier kann ich beides verbinden.“ Ob er die TOUR Transalp auch mal als Teilnehmer fahren würde? „Mit dem Motorrad immer, mit dem Fahrrad nur fraktioniert…“.

Christian Schellmann

Marshall

Sein Job ist es, alle Teilnehmer unfallfrei ins Ziel zu begleiten. Chris Schellmann gehört seit 2008 als Marshall zur TOUR Transalp Crew. Die Motorrad Marshalls warnen auf der Strecke vor Bau- oder Gefahrenstellen, sichern im Notfall Unfallstellen ab und unterstützen Fahrer, die Hilfe benötigen. Im „echten“ Leben arbeitet der 51-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen als Fachkraft für Abwassertechnik. Die Transalpwoche ist für ihn „die ideale Kombi aus Motorrad fahren auf kleinen abgelegenen Nebenstraßen durch die schönsten Gegenden der Alpen und einer sehr verantwortungsvollen Aufgabe.“ Ob er die TOUR Transalp auch mal als Teilnehmer erleben möchte? Chris ist eher Mountainbiker, aber nachdem das Rennen 2020 ausfiel, ist er die geplante Strecke zusammen mit seiner 16-jährigen Tochter mit dem Motorrad nachgefahren.

Daniel Bechtel

Tagestaschen-Team

Um Daniel Bechtel kommt man bei der Transalp nicht herum. Seit acht Jahren und mittlerweile als Leiter unterstützt der Bayer das Tagestaschenteam und ist damit eine der ersten Anlaufstellen für jeden Teilnehmer im Ziel. Wenn der 51-Jährige gerade nicht mit tausend Taschen beladen über die Alpen düst, kümmert er sich entweder um seine drei Kinder, seinen Job beim Landratsamt oder um eines seiner zahlreichen Haupt- und Ehrenämter – die alle eine Gemeinsamkeit haben: Helfen! Sei es im Katastrophenschutz, bei der Medizinausbildung in der Bergrettung oder als Kriseninterventionsberater. Auch bei der Transalp kümmert er sich längst um mehr als nur die Taschen. Da sein Team eine der ersten Anlaufstellen im Ziel ist, fungiert die Crew auch als Infostelle: Wo finde ich was? Massage, Pastaparty, Camp? Außerdem leitet er den kostenlosen Waschservice. „Die Transalp-Wochen sind für mich jedes Jahr neue einmalige Erlebnisse und schöne Erinnerungen fürs Leben, in denen ich jeden Tag bei all den Herausforderungen mein Bestes gebe, damit die Teilnehmer unvergessliche Transalpen erleben können.“

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