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Heimspiel für Esther Wilhelm

26.03.2019 - 12:00

Nicht nur für Innsbruck als Startort ist es eine Premiere.

Esther Wilhelm, Rennradfahrerin und Marketing-Leiterin bei Innsbruck Tourismus, lässt sich dieses Heimspiel nicht nehmen.

Bei der UCI Straßenrad WM 2018 in Innsbruck-Tirol war sie als Leiterin der Kommunikation vor allem organisatorisch gefordert. Bei der TOUR Transalp 2019 wird sie selbst im Sattel sitzen. “Da das Rennen in Innsbruck startet, ist es ein Muss für mich dabei zu sein. Ich freue mich wahnsinnig darauf”, sagt die motivierte Hobby-Rennradfahrerin.

Mit großem Respekt vor mehreren 1000 Höhenmetern pro Etappe bereitet sich die gebürtige Tirolerin auf ihre Transalp-Challenge vor. Da die Region um Innsbruck noch im Wintermodus steckt, trainiert die 43-Jährige ihre Ausdauer vor allem beim Skilanglauf, bevor die Rennradsaison auch in den Tiroler Bergen eingeläutet wird. 

Zusammen mit ihrem Teampartner Falko Krismayr bildet sie das Team Innsbruck Easy Riders. Ihr Motto für die sieben Etappen: Spaß haben und ohne Druck das Rennen genießen. 

Von Innsbruck nach London geradelt

Ihr erstes Rennrad bekam Esther Wilhelm als Teenager. Irgendwann stieg die Tirolerin aufs Mountainbike um, bevor sie vor mehr als zehn Jahren wieder in den Rennradsattel zurückfand. 

Die TOUR Transalp ist ihr erstes offizielles Etappenrennen. “Acht Tage im Sattel habe ich schon erlebt, aber noch nicht im Rennmodus”, erzählt Wilhelm. Mit einer Gruppe von Touristikern und Sportlern ist sie zum Beispiel schon in mehreren Etappen von Innsbruck zu den Olympischen Spielen nach London, nach Rom und zum Tour de France Finale nach Paris gefahren. Um für die Rad WM 2018 zu werben, radelte die Gruppe durch ganz Österreich.

Touren dieser Art haben schon Tradition. Zum ersten Mal ging es für die Gruppe 2009 mit dem Rad von Innsbruck nach Venedig zum Start des Giro d’Italia. Das Grüppchen ist ständig gewachsen und setzt sich aus Touristikern, Geschäftsleuten, Medienvertretern und ehemaligen Sportlern zusammen. So waren auf dem Weg nach London auch die drei Winter-Olympiasieger Stephan Eberharter, Leonhard Stock und David Kreiner dabei, während die Radler in Deutschland bereits auf Sportlegenden wie Rennradfahrer Rudi Altig und Skispringer Jens Weissflog trafen. 

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