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'Die Stimme des Darts' zu Gast bei der TOUR Transalp 2022

12.11.2021 - 13:52

Von ihm haben sicher schon einige gehört. Seine Stimme begleitet nicht nur bekannte TV-Unterhaltungsshows auf Pro7 und RTL: Elmar Paulke ist vor allem „DIE Stimme des Darts“. Als Experte für das Spiel mit den Pfeilen kommentiert er seit 2018 sämtliche Darts-Übertragungen für den Online-Streaming-Dienst DAZN und beweist bei seinen emotional-spannenden Erläuterungen immer wieder einen langen Atem. Im Juni nächsten Jahres könnte ihm die Puste vielleicht einmal ausgehen. Denn der sportliche Kommentator wird sich vom 19. bis 25. Juni 2022 mit hunderten weiteren Radsportler*innen dem Abenteuer TOUR Transalp stellen und die Alpen mit dem Rennrad überqueren.

Auf den ersten Blick haben Darts und Rennradfahren nicht viel gemein. Das eine findet drinnen statt, das andere draußen. Bei dem einen werden Pfeile geworfen, bei dem anderen Pedale getreten. Das eine erfordert eine ruhige Hand, das andere kräftige Oberschenkel. Beim Darts geht’s um Punkte, beim Radfahren um Sekunden. Doch Elmar erklärt: Es gibt durchaus Gemeinsamkeiten zwischen diesen zwei so unterschiedlichen Sportarten. „Beim Darts bedeutet jeder Pfeil eine Zielsetzung. Man sucht das Ziel, fokussiert es und setzt dann seinen Wurf“, so Elmar. „Beim Radfahren ist es nichts anderes. Man setzt sich Ziele, verfolgt diese und trainiert darauf hin. Eigentlich kann man diese Vorgehensweise auf das gesamte Leben adaptieren.“

Und so ist es für Elmar ganz typisch, sich Ziele zu setzen. Wegen Knieproblemen hatte er im Sommer 2020 mit dem Laufen aufhören und sich eine andere Ausgleichssportart suchen müssen. Schonend für die Gelenke, ebenfalls ausdauernd: Das passt mit dem Rennradfahren perfekt überein. So also kam der Darts-Experte zum Radsport. Kaum damit begonnen, war er angefixt. Ein Ziel musste her. Und in der Plauderei mit einem Freund, der ihm von der TOUR Transalp, dem legendären Etappenrennen über die Alpen, erzählte, war dieses Ziel schnell gefunden. Kurz darauf folgte die Anmeldung bei der TOUR Transalp 2021. „Ich habe mich angemeldet, ohne wirklich zu wissen, was da auf mich zukommen wird“, gibt Elmar zu. Doch so viel war ihm klar: Es würde keine Spazierausfahrt werden. Viel mehr als die Kilometer schüchterten ihn bei der Streckenschau die zahlreichen Höhenmeter ein. Deshalb hatte er rasch mit einem intensiven Training begonnen, begleitet von Profifahrer Max Walscheid. Und von etlichen Schweißtropfen, verzerrten Gesichtsmuskeln und schweren Beinen. Sein 150-Euro-Rennrad aus den Urgezeiten des Radsports tauschte er gegen eine noble Profi-Rennmaschine. Da machte das Pedalieren doch gleich doppelt Spaß.

Und dann die Hiobsbotschaft im August: TOUR Transalp-Absage! Wie für viele weitere Teilnehmer*innen und die Veranstalter auch für Elmar ein trauriger Moment. „Es ist etwas sehr Außergewöhnliches, dass einem das Ziel weggenommen wird. Das war schon sehr frustrierend“, berichtet Elmar mit unbekannt wehmütiger Stimme. „Es liegt nicht im eigenen Ermessen. Ich kann nicht herausfinden, ob ich es geschafft hätte.“ Es ist wohl wie ein offenes Ende, bei dem man sich seinen eigenen Schluss selbst kreieren muss. Ich erfinde ein Happy End mit einem stolz-strahlenden Elmar im Zielbogen in Riva, gemeinsam feiernd mit den vielen anderen glücklichen Teilnehmer*innen.

Doch Elmar brauchte seine eigene Geschichte. Und so ist er prompt die erste Etappe der abgesagten TOUR Transalp alleine gefahren. „Ich musste das Ganze für mich persönlich abschließen.“ Und wie war es? „Die Etappe hat reingehauen“, gibt Elmar zu. Doch er ist sich sicher: Er wäre das Etappenrennen in 2021 durchgefahren. „Ich hätte gestrampelt, bis ich umgefallen wäre. Ich hätte nicht aufgegeben.“, so Elmar. „Es ging nicht um das Wie, sondern um das Ob. Und nach meinem Selbstversuch bin ich sicher, dass ich es geschafft hätte“, führt der zielstrebige Kommentator fort. Er ist auch sicher, dass er ein großartiges Ereignis erlebt hätte. „Es wäre sehr hart geworden, aber auch sehr schön inmitten der wunderbaren Landschaft.“

Dennoch und deshalb: Sein Ziel bleibt. Er wird in 2022 gemeinsam mit hunderten weiteren Rennradsüchtigen an den Start der TOUR Transalp gehen. Mit mehr Vorbereitungszeit und dem Wissen, was auf ihn zukommt. „Es wird eine völlig andere Transalp werden, als sie es in diesem Jahr geworden wäre. Im nächsten Jahr sitze ich schon länger auf dem Rennrad, habe mehr Vorbereitungszeit und Erfahrung. Und ich weiß, was auf mich zukommt.“ Und so wird Elmar einfach einen neuen Pfeil setzen, der dieses Mal ganz sicher den Sektor ‚TOUR Transalp‘ treffen wird.

Willst Du gemeinsam mit Elmar das Erlebnis TOUR Transalp erleben? Dann melde Dich am besten bis 30. November an, um noch vom Early Bird zu profitieren und 100 Euro bei der Registration zu sparen.

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