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Annika Zimmermann: Mit Höhen und Tiefen bis ins Ziel

02.07.2019 - 14:38

ZDF-Moderatorin Annika Zimmermann hat die TOUR Transalp 2019 gemeistert. Im Interview verrät sie, warum sie nie wieder vergisst, ihre elektrische Schaltung zu laden.

TV-Moderatorin und Sportreporterin Annika Zimmermann wollte wissen, was in ihr steckt. In einem Mixed-Team mit Alexandros Zontos (Tour Operator von GRCycling) stellte sie sich der Herausforderung der TOUR Transalp. Selbst ein Sturz auf der letzten Etappe und ein Problem mit der Schaltung konnten die 30-Jährige nicht aufhalten – in nur einem Gang strampelte sie den Bernina Pass hoch.

Du hast schon an vielen Radrennen und -touren teilgenommen, aber noch nie über sieben Etappen am Stück. Wie groß war die Herausforderung? Ich wusste, dass es kein Spaziergang wird und das war es auch nicht. Es war eine tolle Woche mit Höhen und Tiefen.  Die Muskeln waren nicht das Problem. Aber nach sieben Etappen im Sattel tauchen ganz andere Überbelastungen auf, die der Körper gar nicht so schnell kompensieren kann. Die Knie, das lange Sitzen, und dann noch die Hitze. Trotzdem  bin ich immer mit Spaß gefahren.

Gab es ein Highlight?

Eins? Ich hatte so viele tolle Erlebnisse mit den Leuten auf der Strecke. Ich habe viele inspirierende Menschen kennengelernt, die 58-jährige Gitta, die in sich ruhte, der Südafrikaner, der nicht aufgegeben hat. Man hat sich gegenseitig geholfen, aufeinander aufgepasst. Und über allem stand immer die Natur.  Ich habe den Radsport hier so erlebt, wie ich ihn kennengelernt habe: ein Leben auf dem Rad, in der Natur, das man gemeinsam mit anderen Menschen teilt. Und dazu gehören auch Tiefpunkte:  Auf der vierten Etappe  hatte ich vergessen, meine Schaltung zu laden – das passiert mir auch nur einmal im Leben  – und musste mit nur einem Gang über den Bernina Pass strampeln. Aber die tolle Aussicht auf den Gletscher hat mich für alles entschädigt, da hätte ich heulen können vor Rührung.

Das ganze Interview gibt es hier.

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