Lienz

Lienz

Klassiker und Top-Events - Wadelbrennen zwischen Großglockner und Dolomiten

Eingebettet in einem Kranz von Dreitausendern, liegt Osttirol auf der Südseite des Alpenhauptkamms. Die Region ist als Rennraddestination und Trainingsrevier besonders geeignet, weil sie zum einen ein sehr gutes Rennradterrain mit einer sehr guten Infrastruktur und modernen Unterkunftsbetrieben aufweist, zum anderen aber auch dank des mediterranen Einflusses aus Italien ein sehr angenehmes Klima hat. Das Preisniveau ist erschwinglich, und so finden auch Familien beste Bedingungen für ihren Radsport- und Aktivurlaub. Trotz dieser Vorzeichen ist Osttirol weiterhin die Heimat der Geruhsamkeit. Nur zu den großen Straßenrennsport-Events wie den Etappen des »Giro d’Italia«, der »Tour of the Alps« oder der Dolomitenradrundfahrt stellt es sich in das Schaufenster des internationalen Radsportgeschehens. Ob Trubel oder Ruhe: Rennradfahren wird in Osttirol immer beliebter. Trotzdem hat man nie das Gefühl, dass die Strecken überlaufen wären, viel zu groß ist das Angebot an verschiedenen Touren. Und so rollt man ungestört an saftig grünen Wiesen, bewaldeten Berghängen und rauschenden Gebirgsbächen vorbei. Da Osttirol sich als wahres El Dorado für Radsportler etabliert hat und als beliebtes Ziel vieler Radsportveranstaltungen gilt, bietet sich hier ein Urlaub für Rennradfreunde förmlich an. Von der Genuss-Auszeit bis zum Trainingscamp lässt sich in Osttirol fast jeder Urlaubswunsch realisieren. Anbei findest du vier unserer Highlight-Touren: Pack schon mal deine Sachen für ein verlängertes Schnupperwochenende!

Mythos Dolomitenradrundfahrt und Super Giro Dolomiti

Mit über 65 Jahren Geschichte gilt der Klassiker Dolomitenradrundfahrt um die wildromantischen Lienzer Dolomiten als der wohl älteste Radmarathon in Österreich. Im Jahr 1950 waren es an die 50 Radsportler, die in der Schlauch- und Wulstreifenklasse an den Start gingen. 1988 wurde die Runde um die Lienzer Dolomiten vom Initiator Franz Theurl als eine Touristikfahrt neu definiert und ausgerichtet. Seither nehmen jährlich über 2.000 Radsportler aus ganz Europa an diesem beliebten und äußerst gut organisierten Radmarathon teil. Tausende begeisterte Zuschauer und mehrere Musikkapellen säumen die Straßen der Dolomitenrunde. Während die extremen Radsportler knapp unter drei Stunden die klassische Dolomitenrunde schaffen und dabei an die Leistungsgrenzen gehen, genießen viele Hobbysportler die einzigartige Stimmung und das besondere Flair der Dolomitenradrundfahrt.

Im Ziel wird jeder nach dem Motto »Jeder ein Sieger über sich selbst« gefeiert. Für die Teilnehmer der Dolomitenradrundfahrt gibt es alljährlich ein attraktives Startgeschenk und dazu noch eine Urkunde als Erinnerung an die erbrachte Leistung. 232 km/ 5.234 Hm: »SuperGiroDolomiti« – die große Herausforderung für 2023. Der wohl zurzeit anspruchsvollste Ultra-Marathon in den Alpen geht in die siebte Auflage: der »SuperGiroDolomiti«, der nicht nur mit einzigartigen Bergstraßen auf den Spuren des »Giro d’Italia« im italienischen Streckenabschnitt hervorsticht, sondern auch an traumhafter Naturlandschaft und Flair einiges zu bieten hat.

Tourenhighlights für Rennradfans - Dolomitenradrundfahrt (121 km/ 4.139 hm)

Die Tour der Dolomitenradrundfahrt führt über eine wenig befahrene Alpenstraße über den Gailbergsattel bis nach Kötschach-Mauthen und anschließend durch die umweltfreundlichste Region Europas: das Lesachtal. Dort schlängelt sich die Straße in stetigen Serpentinen hinauf bis zum Kartitscher Sattel. Er markiert den höchsten Punkt dieser Route. Entspannt geht es weiter in die Ortschaft Tassenbach und dann entlang der Drau bis nach Lienz.

Staller Sattel-Runde (150 km/ 1.847 hm)

Entlang des Iseltalradweges fährt man von Lienz aus bis Huben. Dort erreicht man nach einem kurzen Anstieg die Gemeinde Hopfgarten. Von hier aus geht es durch das malerische Defereggental bis nach St. Jakob und Maria Hilf, wo der Aufstieg bis zum Grenzübergang Staller Sattel erfolgt.  Dort passiert man die Grenze zu Italien und fährt über eine schmale, kurvenreiche Strecke bis ins Südtiroler Antholzertal ab. Von hier geht es nach Niederasen und Olang, ehe es wieder über Toblach und Innichen entlang der Drau zurück nach Lienz geht.

Glockner-Runde (168 km/ 4.784 hm)

Diese Runde eignet sich für trainierte Radathleten. Von Lienz fährt man in die Tauerngemeinde  Matrei, um von dort den Anstieg bis zum Südportal des Felbertauerntunnels zu meistern. Dort steht ein Shuttle-Dienst bereit, der die Biker und ihre Räder durch den Tunnel transportiert. Auf der Nordseite der Hohen Tauern geht es abwärts bis nach Mittersill und von dort bis nach Zell am See, ehe man die Ortschaft Bruck erreicht. Hier beginnt der Anstieg zum Hochtor, der selbst den Trainiertesten alles an Kraft abverlangt. Danach rollt man über zahlreiche Serpentinen bis in die Glocknergemeinde Heiligenblut. Auf der gemütlichen Strecke durch das Mölltal kann man sich noch einmal erholen, bevor der kurze Anstieg bis zum Iselsberg erfolgt. Von diesem geht es wieder abwärts zurück bis nach Lienz.

Mölltal-Drautal-Runde (122 km/ 1.465 hm)

Bei dieser Tour radelt man zu Beginn einige Minuten auf einer langen Geraden bis nach Nußdorf-Debant, ehe man dann den Aufstieg bis zum Iselsberg in Angriff nimmt. Dort angekommen, hat man den höchsten Punkt der Runde bereits erreicht und findet auf der kurvenreichen Abfahrt nach Winklern ein wenig Erholung. Die restliche Route führt durch das Mölltal bis nach Möllbrücke. Dort beginnt der Rückweg über das Drautal bis nach Lienz. Wenn man hier dem Straßenverkehr auf der B 100 ausweichen möchte, kann man auch den hervorragend ausgebauten Drauradweg nutzen.

https://www.osttirol.com/entdecken-und-erleben/sommer/radsport/rennradtouren/

Kontakt

Tourismusverband Osttirol

Tourismusinformation Lienz

Mühlgasse 11

A-9900 Lienz

Telefon:  +43 50 212 212

E-Mail: lienz@osttirol.com

Homepage: www.osttirol.com/lienz/

Jetzt
Anmelden